22.4.2010

bis

Osnabrück

7. internationaler Tag der Freiräume

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Guerilla Gardening: Von unsichtbaren Akteuren und sichtbaren Provokationen. Das Guerilla-Gärtnern gilt als eine aus England kommende und auf den europäischen Kontinent überschwappende Bewegung, die der Motivation entspringt, dem städtischen Alltag mit unerwartet spontan angepflanztem Grün zu begegnen. In den USA findet diese Form spontaner Landschaftsarchitektur gleichfalls Akteure. Die Motive dieser Art des Gärtnerns sind vielfältig und entspringen unterschiedlichen Wurzeln. Ob Initialisierung auf einer Brache, Intervention ökologischer Forderungen wie die ‚seedbombs‘, die Pflanzung anheimelnd betulicher Baumscheibengärten, die Impulsbegrünung in vom Rückbau betroffenen Städten, die Pflanzprovokationen für mehr Stadtbegrünung oder landwirtschaftliche Stadtbenutzung- die dahinter liegenden ästhetischen, sozialen und kulturellen Motive mögen produktiven, herausfordernden und aktiven Charakter haben. Sie alle verbindet ein kritisches Potenzial, dass in derFrage nach der individuellen und privaten Verantwortung für städtisches Grün sowie der Gestaltung des öffentlichen Raumes mündet. Der Bewegung sind inzwischen einige auf Dauer angelegte Projekte entsprungen. Der 7te Internationale Tag der Freiräume wird Entwicklungen und Folgen der bisherigen und aktuellen Guerilla-Gärtner versuchen, nachzuzeichnen. In Workshops, Vorträgen und Diskussionen wird die Frage ausgelotet, ob und wie aus Guerilla - Impulsen Initiativen für eine ambitionierte Beteiligung an der Stadtgestaltung entstehen könnten.

7. internationaler Tag der Freiräume

Datum

22.4.2010

bis

Preis
Zeit
Osnabrück
14.30 Uhr
STadt
Wo
Hochschule Osnabrück
Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur
Veranstalter
Adresse
Albrechtstr. 30
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