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Buch

24.3.2012

Stefan Leppert Sein Garten

Ich werde hier erwähnt.

Stefan Leppert: "Sein Garten Wenn Männer Gärtner werden" "Männer sind auf dieser Welt einfach unersätzlich", sang Herbert Grönemeyer einst. Die vergangenen Jahre hatte man als Leser von Gartenbüchern aber eher das Gefühl, Frauen sind die wahren Gärtnerinnen. Denn kaum ein Verlag hat sich nicht um Frauen und ihre Gärten oder Frauen in besonderen Gärten bemüht. Nun gibt es auch ein Buch über Männer und ihre Gärten.

Der Titel ist Programm:

"Sein Garten» heisst das neuen Buch von Stefan Leppert, jener Autor, der wie kaum ein anderer Spa daran hat, Menschen zu beschreiben, Menschen zu begleiten und Menschen genau zu beobachten. Das Ergebnis ist seit Jahren ein grosser Lese- und Entdeckungsspass. Und wieder einmal hat Leppert eines der schönsten Bücher der Saison geschrieben, weil er Geschichte erzählt. Quer durch Deutschland und ins Ausland ist der Autor gereist, um Männern zu begegnen, die Lust auf Grün haben und mit Leidenschaft gärtnern. In Bitterfeld fand er Friedrich Werner, den alle nur "Rosenheini» nennen. In Zürich war er Maurice Maggi, der mit Malvenbomben um sich schmeisst. In Saxdorf begegnete er dem Gartenverrückten Hanspeter Bethke. Kurzum: Das Buch würdigt Männer, die sich um Gärten verdient gemacht haben und erzählt ihre Geschichten. Neben den wie immer lesenswerten Texten ist das Buch durchaus optisch pfiffig und intelligent gestaltet.

Fazit:

"Sein Garten Wenn Männer Gärtner werden» ist eine längst überfällige Bestandsaufnahme von gärtnernden Männern, die nicht nur etwas zu zeigen, sondern auch etwas zu erzählen haben. Stefan Leppert hört und schaut zu. Man riecht die Gärten, so nah kommt man an die Menschen und ihre Paradiese heran.

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