Blumengraffiti

Blumen Graffiti nenne ich meine Markierungen mit heimischen Wildblumen im öffentlichen Raum der Stadt. Durch Säen um Alleebäume, Brachnischen und Bahnborde schaffe ich florale Interventionen seit 1984

Werkhof Binz 2.+3.Juli Führung um 20:00

23.05.2018 | Blumengraffiti | Projekte

Stehen lassen und ergänzen

Bei der Erneuerung eines kleingewerblich genutzten Werkstattgeländes an der Grubenstrasse in der Binz wurde nicht der übliche Weg – Abbruch, Neubau – beschritten, sondern eine sorgsame Verdichtung verwirklicht: «Stehen lassen, was an Gebäuden, Bäumen und Infrastruktur vorhanden und brauchbar ist, ergänzen, was fehlt, und Ungenutztes wieder einsetzen – wie die abgebrochenen LKW-Unterstände, die für neue Fassaden Verwendung fanden. Im Wissen darum, dass nicht die Hülle, sondern der Inhalt entscheidend ist», erklärt Architekt Marc Angst vom Baubüro in situ. Mit dem Bau dreier Gebäude aus Holzmodulen und der Aufstockung eines Magazingebäudes konnte zusätzlicher Raum «für rund 35 neue Ateliers, Denkstuben und Werkstätten» geschaffen werden.
Dank dieses ökologisch und ökonomisch sinnvollen Vorgehens strahlen Gebäude und Freiräume des 2016 aufgefrischten Werkhofs eine wohltuende Lebendigkeit aus, die sterilen Neubauten fehlt. Die Geschichte des Areals bleibt spürbar – so im Feigenbaum, der an die Zeit erinnert, als an der Grubenstrasse Baracken für italienische Bauarbeiter standen. Führung mit Marc Angst und dem Künstler, Koch, Stadt- und Landschaftsgärtner Maurice Maggi, der Konzept, Planung und Bauführung im grünen Aussenraum des Werkhofs übernahm.

     
Nahreisen

Arbeitskreis zur Resozialisieren von gemeinem Grün

23.05.2018 | Blumengraffiti | Projekte

 

3. Juni 2018 Maurice Maggi in München
Essbare Stadt: wenn Stadtnatur auch Nahrung wird Treffpunkt 10 Uhr vor dem «Kiosk 1917» U-Bahnstation Thalkirchen

Über 30 Jahre bespielt Maurice Maggi öffentlichen Raum mit heimischen Wildpflanzen durch Ansaaten. Er nennt diese Eingriffe «Blumen Graffiti» oder «florale Anarchie».
Viele dieser Pflanzen sind heilend und essbar. Mit seinem Kurs möchte er dies erlebbar machen. Erstmal diese Pflanzen entdecken, erkennen und danach sammeln. Mit dem gemeinsamen Kochen
und Verspeisen soll das aussergewöhnliche Naturerlebnis eine nachhaltige Erinnerung werden. So bekommt städtisches Grün eine neue Bedeutung und eine Auseinandersetzung damit ist die Folge.

Der Workshop ist ein Vorgeschmack auf die Veranstaltungsreihe „Stadtdurchstreifungen 2018“ Das gesamte Programm ist einsehbar unter https://akgruen.wordpress.com

Die Teilnahme zu allen Stadtdurchstreifungen ist kostenlos und auf maximal 15 Personen begrenzt

wir bitten um eine verbindliche Anmeldung bis 30. Mai 2018 per mail an ak-gruen@web.de 

     
München 3. Juni 2018

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HafenCity Universität Hamburg

17.04.2018 | Blumengraffiti | Projekte

08.05.2018 

Essbare Stadt - wenn Stadtnatur auch Nahrung wird

Vortrag
Location: HCU Hamburg, Hörsaal 150, Überseeallee 16, 20457 Hamburg
Zeit: 18:15 - 20:00 
Organizer:  HCU Hamburg, Fachgebiet Architektur und Landschaft, Prof. Dipl.-Ing. Antje Stokmann, Prof. i. R. Dipl.-Ing. Christiane Sörensen
Reihe: Wasserhorizonte VI - Wieviel Wildnis verträgt die Stadt

https://www.hcu-hamburg.de/en/university/veranstaltungskalender/vorschau/

     
Vortrags Reihe

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